2021-06-25
Symbolbild.

Am 24. Juni hat der EU-Rat sektorale Wirtschaftssanktionen beschlossen. Sie werden die führenden Exportindustrien betreffen: Kali, Ölraffination, aber auch Tabak.

Aber es gibt Vorbehalte in dem Sanktionsdokument, aus denen hervorgeht, dass die Beschränkungen bis zum Ende des Jahres faktisch fast keine Auswirkungen auf den Handel mit EU-Ländern in diesen Bereichen haben werden.

So sagte der Chef der litauischen Eisenbahn, Mantas Bartuska, dass die finanziellen Einbußen durch die Sanktionen nicht so schmerzhaft sein werden wie bisher angenommen. Dies liegt vor allem daran, dass die Sanktionen nicht für bereits abgeschlossene Verträge gelten. Die Litauischen Eisenbahn und Belaruskali haben einen Vertrag bis Ende 2023.