2022-04-15
Lesja Rudnik bei der Aktion der belarusischen Diaspora. Foto aus dem privaten Archiv
Lesia Rudnik bei der Aktion der belarusischen Diaspora. Foto aus dem persönlichen Archiv

Die schwedische Vereinigung Svenska Europarörelsen verlieh der 27-jährigen Belarusin Lesia Rudnik die prestigeträchtige Auszeichnung „Europäerin des Jahres“. Der Preis wird jährlich an Personen verliehen, die mit Schweden in Verbindung stehen und die zur Zusammenarbeit zwischen den Völkern Europas beigetragen haben, um Freiheit und Frieden zu fördern. Auf der Website der Vereinigung heißt es, der Preis solle die Aufmerksamkeit auf diejenigen lenken, die für die Demokratie in Belarus und Osteuropa kämpfen.

Lesia Rudnik stammt ursprünglich aus Hrodna, lebt aber in Schweden. Bis vor kurzem leitete sie die öffentliche Vereinigung „Belarus*innen in Schweden“. Sie beteiligt sich aktiv an Debatten und Solidaritätsaktionen und führt als Doktorandin an der Universität Karlstad eigene Forschungen durch. Die Aktivistin sagte dem Portal „Zerkalo“, dass dies eine Auszeichnung für Belarus*innen in Schweden und Belarus*innen in Belarus sei. Sie hat bereits beschlossen, dass sie das Preisgeld für die Bedürfnisse der belarusischen Freiwilligen in der Ukraine und der belarusischen politischen Gefangenen verwenden wird.